LandArt - dieser Begriff steht für Kunst, Kultur und Lebensfreude in Bissendorf aber auch über dessen Grenzen hinaus.
Am 6. und 7. Aug. war es wieder soweit. Hunderte von kulturhungrigen Menschen bummelten bei bestem Wetter durch die schmucken Gassen Schledehausens.

Mobiles Museum

Das "mobile Technikmuseum" zeigt sich schon jetzt als ideale Ergänzung zum  Technischen Museum und zum Heimatmuseum im Haus Bissendorf.

Zahlreiche Besucher unserer Wanderausstellungen wie dem Wissinger Bahnhoffest oder den Bissendorfer Heimatfesten erfreuten sich bereits der Exponate aus alter Zeit.
Schmiedevorführungen, wie zuletzt auf der Landart in Schledehausen, die Darbietungen auf der Staudenbörse in Jeggen oder die Präsentation einer sog. Widderanlage aus dem Holter Wamhof  auf dem Sonnenseefest 2014 runden das "mobile Museum" ab.

Weitere Informationen zum "mobilen Technikmuseum" finden Sie im "De Bistruper" (Heft 19 - 2. Halbjahr 2008) ab Seite 6.
Wenn auch Sie Interesse an einer Ausstellung unserer vielfältigen Exponate haben, setzen Sie sich einfach mit unserer Technischen Abteilung in Verbindung.

So erreichen Sie uns:
Museum für Landwirtschaft und Handwerk (Hof Eickhoff)
Lüstringer Straße 31
49143 Bissendorf
Tel.: 05402-1819 (H. Spach)

Gemeinsame Ausstellung mit der Gemeinde Bissendorf auf der Landesgartenschau in Bad Iburg am 16.09.2018

Ohne Schweiß kein Preis… Die Vorbereitungen für den Auftritt auf der Landesgartenschau in Bad Iburg haben den Verantwortlichen im HWVB einiges abverlangt, der Preis war große Aufmerksamkeit und manch wertvolles Gespräch.

Der Landkreis Osnabrück hatte für neun Tage eine Aktionsfläche auf der Landesgartenschau angemietet, um Gemeinden aus der Region die Gelegenheit zu geben, ihre kulturellen Aktivitäten zu präsentieren. Am letzten dieser Tage, Sonntag, d. 16. September stand Bissendorf im Mittelpunkt.

Es war vertreten durch einen Stand der LandArt Schledehausen, an dem Interessenten für die nächste Veranstaltung 2019 geworben wurden, und das Team des Schledehauser Zehnkampfs, das zünftig kostümiert einen kleinen Einblick in die zu erwartenden Aufgaben gab. Natürlich wurden nicht alle Stationen des Zehnkampfs verraten, aber der Zweck der Werbung interessierter Gruppen und Vereine wurde erreicht.

Der HWVB trat gleich doppelt auf. Die Feldschmiede der Technik-Abteilung aus Natbergen war wie immer umlagert und konnte Jung und Alt animieren, sich unter fachkundiger Anleitung und geschützt durch Brille, lange Schürze und ggf. Holzschuhe einen Nagel zu schmieden. Eine große Zahl Kinder nahmen das Angebot an und zog später stolz mit ihrem Nagel am Band um den Hals davon. Zeitweise bildeten sich sogar Warteschlangen…

Etwas ruhiger ging es am Zelt des Heimatmuseums im Haus Bissendorf zu. Anette Osterheider-Türke und Rosi Spach zeigten ausgewählte, typische Exponate aus dem Museum und gaben insbesondere auch einen Einblick in Details der aktuellen Museumsarbeit. Als Blickfang fungierte die Knopfmaschine im Eingangsbereich und so mancher Knopf wurde mit Leinen aus dem Webstuhl im Museum bezogen und als Erinnerung überreicht. Dabei ergaben sich viele wertvolle Gespräche und auch manche Anregung für die zukünftige Museumsarbeit. Nicht zuletzt: Eine vierköpfige Familie ist neu beigetreten.

Insgesamt ein guter Tag für Bissendorf und für den HWVB!